Gutartige Erkrankungen der Brust

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Gutartige Erkrankungen der Brust by Mind Map: Gutartige Erkrankungen der Brust

1. Mastitis puerperalis

1.1. Ursache

1.1.1. Gestörter Milchspendereflex mit Ablussbehinderung (begünstigt durch Stress)

1.1.2. Mangelnde Entleerung der Brust beim Stillen

1.2. Behandlung

1.2.1. Fortgeschrittene Mastitis und anhaltendes Fieber: Antibiotikatherapie

1.2.2. Nach Einschmelzung des Abszesses: sonografisch gesteuerte Punktion oder radiäre Inzesion

1.2.3. Entzündungshemmende Arzneimittel

1.3. Pflege

1.3.1. zur effektiven Brustentleerung anleiten - korrektes und häufiges Anlegen des Kindes

1.3.2. Ändern der Stillposition

1.3.3. warme Dusche oder Umschlag vor dem Anlegen kann den Milchfluss verbessern

1.3.4. zur Brustmassage anleiten

1.3.5. Auf Arztanforderung Medikamente gegen Fieber und Schmerzen

1.4. Symptome

1.4.1. Schmerzhafte Schwellung der betroffenen Brustpatie mit Rötung und Überwärmung der Haut

1.4.2. Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl mit Kopf- und Gliederschmerzen

1.4.3. Schwellung der Achsellymphknoten

1.4.4. Abszessbildung nach 1-3 Tagen

2. Mastitis non puerperalis

2.1. Ursache

2.1.1. Begleiterkrankung einer anderen, meist chronischen körperlichen Erkrankung auftreten (z.B. Pilzinfektionen, Diabetes mellitus, Tuberkulose, Syphilis)

2.2. Behandlung

2.2.1. bakteriell: Antibiotikatherapie, Abszess muss inzidiert werden, gleichzeitige Behandlung mit Prolaktinhemmern

2.2.2. abakteriell: Prolaktinhemmer Therapie, Pat. ist meist nach 2-4 Tagen nach Einnahme beschwerdefrei

2.3. Symptome

2.3.1. Rötung der Brust

2.3.2. Überwärmung der Brust

2.3.3. Schmerzen

2.3.4. Schwellung des betroffenen Gewebes

3. Gynäkomastie bei Männern

3.1. Behandlung

3.1.1. Korrigieren des Hormonhaushalts

3.1.2. Umstellung der Ernährung

3.1.3. mit Medikamenten in den Hormonhaushalt eingreifen

3.1.4. chirurgische Entfernung der Brust

3.2. Symptome

3.2.1. Spannungsgefühl der Brust

3.2.2. Bewegungseinschränkung

3.2.3. besondere Berührungsempfindlichkeit der Brustwarze

3.3. Ursache

3.3.1. Pseudogynäkomastie

3.3.1.1. meist Übergewicht

3.3.2. Gynäkomastie

3.3.2.1. Gestörtes Hormonverhältnis von Testosteron und Östrogen

4. Mastopathie

4.1. Behandlung

4.1.1. leichte Form (ohne Knotenbildung): durch Beratung, physikalische Maßnahmen, Entzug von methylxanthinhaltigen Lebensmitteln oder durch hormonelle Phytotherapeutika können in vielen Fällen die Beschwerden gelindert werden

4.1.2. stärkere Beschwerden: lokale Applikation gestagenhaltiger Gele indizieren

4.1.3. mit Knotenbildung: Knoten exzidieren und histologisch aufarbeiten

4.1.4. besonders schwere Fälle: subkutane Mastektomie kann erwogen werden

4.2. Symptome

4.2.1. Knotenbildung

4.2.2. Schmerzen

4.3. Ursache

4.3.1. hormonelles Ungleichgewicht

4.3.2. Vermehrte Sekretbildung der Brustdrüsen

4.3.3. Bildung von Zysten

4.3.4. Einlagerung von Wasser im Brustgewebe

5. Gutartige Brusttumore

5.1. Fibroadenom

5.1.1. Behandlung

5.1.1.1. die Brust sollte regelmäßig durch den Frauenarzt untersucht werden

5.1.1.2. wenn der Knoten schell wächst: Fibroadenom entfernen lassen

5.1.2. Symptome

5.1.2.1. meist symptomlos

5.1.2.2. meist zufälliges Entdecken von Knoten in der Brust

5.1.2.3. manchmal fühlt sich die Brust vor der Periode gespannt an

5.1.2.4. Brust kann sich leicht verwölben und vergrößert erscheinen

5.1.3. Ursache

5.1.3.1. hormonell bedingt

5.1.3.2. nach Nierentransplantation das immunsuppressive Medikament Cyclosporin eingenommen

5.2. Milchgangspapillome

5.2.1. Behandlung

5.2.1.1. operative Therapie: Exstirpation des betroffenen Lappens

5.2.2. Symptome

5.2.2.1. Wucherungen: schmerzos, meist einseitig, zottenartig

5.2.2.2. Sekretion: blutig-serös, aus der Brustwarze

5.2.3. Ursache

5.2.3.1. Pille

5.3. Zysten

5.3.1. Behandlung

5.3.1.1. Entleerung der Zyste

5.3.1.2. regelmäßige Ultraschallkontrollen

5.3.2. Symptome

5.3.2.1. große Zysten: Schmerzen

5.3.2.2. Haut eingezogen, gerötet und verdickt

5.3.2.3. benachbarte Lymphknoten können anschwellen

5.3.3. Ursache

5.3.3.1. überschüssiges Drüsen- und Bindegewebe verengt Milchgänge

5.3.3.2. Sekret staut sich zurück, sodass sich die Milchgänge am Endstück, zum Drüsenläppchen hin, sackförmig erweitern.

5.3.3.3. Eigentliche Ursache von Zysten ist unklar