Kommunikation für Coaches

Get Started. It's Free
or sign up with your email address
Kommunikation für Coaches by Mind Map: Kommunikation für Coaches

1. Aktives Zuhören

1.1. Klient im Vordergrund

1.2. Klient abholen und Vertrauen aufbauen

1.3. Keine Deutungen und Belehrungen

1.4. NoGo: "So etwas habe/hatte ich auch schon..."

1.5. Verhaltens- und Formulierungtipps

1.5.1. Ich höre Ihnen zu (Aufmunternde Fragen, Nicken, Ja)

1.5.2. Ich bin da und zuversichtlich (Lächeln, Charme, Neugier)

1.5.3. Ich möchte verstehen, worum es Ihnen geht (Kurzwiederholung der Kernaussagen)

1.5.4. Ich nehme wichtig, was Sie fühlen (Emphatisches Nachfragen, Gestik, Mimik)

2. Rapport, Pacen, Leaden

2.1. Rapport

2.1.1. "Gute Draht" zum Klienten

2.1.2. Aktives Zuhören + emotionale Einstimmung

2.1.3. Voraussetzung für vertrauensvolle Zusammenarbeit!

2.1.4. BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT

2.2. Pacen

2.2.1. Widerspieglung der inneren Grundhaltung des Klienten (Körper, Bewegung, Emotion, Kommunikation)

2.2.2. Nicht übertreiben!

2.3. Leaden

2.3.1. Hinführen zu neuen Arten des Denkens, Empfindens und Handelns

3. Klient in seiner Welt abholen

3.1. Haltung des Klienten

3.1.1. Teile der Bewegung und Haltung übernehmen -> Leichtere Einstimmung

3.2. Nicht nachäffen!

3.3. Stil- und Sinnesebenen

3.3.1. Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen

3.4. Gestik und Mimik

3.4.1. Ausdrucksstark?

3.4.2. Koordiniert?

3.4.3. Schnell / Langsam

3.5. Muster

3.5.1. Bestimmende Inhalte und Emotionen

3.5.2. Grundmuster (Ganze, Detail, Menschen, Orte, Handlungen, Vergangenheit, Zukunft)

4. Kommunikationstypen nach Virginia Satir

4.1. Beschwichtiger

4.2. Ankläger

4.3. Rationalisierer

4.4. Ablenker

5. 4 Ebenen der Kommunikation nach Schulz von Thun

5.1. Inhalt (vermittelte Info)

5.2. Selbstoffenbarung (Info über mich)

5.3. Appell (Aufforderung zum Handeln)

5.4. Beziehung (Definition Beziehung)

6. Sprache hinter Sprache

6.1. unspezifische Substantive

6.2. unspezifische Verben

6.3. vergessene Vergleiche

6.4. Bewertungen

6.5. Nominalisierungen

6.6. Modaloperatoren der Möglichkeit und Notwendigkeit

6.7. Verallgemeinerung

6.8. Gleichsetzung von Sachverhalten

6.9. Vorannahmen

6.10. Falsche Kausalverknüpfungen

6.11. Gedankenlesen

7. Fragen

7.1. Fragetypen

7.1.1. Offene Frage

7.1.2. Offene Frage + Suggestion

7.1.3. Geschlossene Frage

7.1.4. Ja-Nein-Fragen

7.1.5. Suggestive Fragen

7.2. W-Fragen

7.2.1. Wer?

7.2.2. Wie?

7.2.3. Was?

7.2.4. Wo?

7.2.5. Wann?

7.2.6. Warum?

7.3. Zirkuläres Fragen

7.3.1. Klient wird angeregt, in verschiedene Rollen oder sich selbst zu schlüpfen

7.3.2. Betrachtung aus der Vogelperspektive (Metaposition)

7.3.3. Vorteile

7.3.3.1. Verständnis unterschiedlicher Rollenanforderungen

7.3.3.2. Empathie

7.3.3.3. Alternativen werden aufgezeigt

7.3.3.4. Unterbrechung von gewohnten Denkmustern

7.4. Herdplattenmodell

7.4.1. Coach kocht mit Klient Suppen

7.4.2. Problem - Ressource - Ziel (jedes eine Suppe für je eine Herdplatte)

7.4.3. Coach --> In geschickter Reihenfolge in den einzelnen Suppen rühren und Temperatur der Platten verstellen

7.4.4. Temperatur erhöhen: Fragen stellen (Hier und Jetzt)

7.4.5. Temperatur abkühlen: Inszenierung einer Außenperspektive (Dann + Dort)

7.5. Ich - Du - Metaposition

7.5.1. Perspektivenwechsel

7.5.2. 3 Zettel-Methode

7.5.2.1. Mein Standpunkt (ICH)

7.5.2.2. Standpunkt des anderen (DU)

7.5.2.3. Übergeordneter Standpunkt (Metaposition)

7.5.2.4. Klient soll nacheinander jede Position kurz einnehmen, einfinden und sich damit identifizieren. Ansprache des Klienten in jeweiliger Rolle. Klient antwortet in jeweiliger Rolle

7.5.2.5. Bewertungen, Klischees, alles erlaubt

7.5.2.6. Anschließend Annäherungswege und Kompromisse erarbeiten

7.6. Inneres Team

7.6.1. unterschiedliche Teile/Rollen in uns mit unterschiedlichen Zielen

7.6.2. Beispiel

7.6.2.1. Teil für Gesundheit

7.6.2.2. Teil für Karriere

7.6.2.3. Teil für Familie

7.6.3. Folgen

7.6.3.1. Zweifel

7.6.3.2. Vorwürfe

7.6.3.3. Schlechtes Gewissen

7.6.4. Jeden Teil fragen

7.6.5. Durch wechselnde Selbstidentifikation --> Stärkung des inneren Teamgeistes

7.6.6. Stärkung des Verständnis für ambivalente Regungen

7.6.7. Kernaussagen des Klienten auf Karten/Flipchart festhalten

7.6.7.1. Gefühl der partnerschaftlichen Zusammenarbeit

8. Konkrete Kommunikationstipps

8.1. Sprachliche Grenzen

8.1.1. Info an Gesprächspartner

8.1.2. 1. Mahnung

8.1.3. 2. Mahnung

8.1.4. Entzug der Kommunikation

8.1.5. Respektierung des eigenen Selbst!

8.1.6. Klienten mit starren und unbamherzigen Grenzen --> Feingefühl

8.2. Inneren Dialog umformulieren

8.2.1. Reize werden aufgenommen und negativ interpetiert. Entstehung von festgelegten Sequenzen von Bildern, Gefühlen, Dialogen.

8.2.2. Lösung: "Moment mal!"

8.2.2.1. Sachliche und persönliche Kritik trennen

8.2.2.2. Information und Angriff trennen

8.2.2.3. Kritik an Verhalten und Person trennen

8.3. Entgegensetzung von Kommunikationskillern

8.3.1. Abwürgende Körperbewegungen

8.3.2. Abwürgende Killertechniken

8.3.3. Killerphrasen

8.3.4. Gewaltfreies Gespräch

8.3.4.1. "Sie haben eben X gesagt. Ich sehe das nicht so, ich sehe das so... und fühle mich dabei so..."

8.3.4.2. Benennung der Tatsache

8.3.4.3. Benennung des Gefühls

8.3.4.4. Bitte / Wunsch

8.3.4.5. Begründung

8.4. Etikettenschwindel aufdecken

8.4.1. Bagatellisieren

8.4.2. Pathologisieren

8.4.3. Etikettieren

8.4.4. Infantiliseren

8.4.5. Idealisieren

8.4.6. Moralisieren

8.5. Sich wütenden Gesprächspartnern öffnen

8.5.1. Kritik hält uns einen eigenen Spiegel vor

8.5.2. Aggression = Energie + gebündelte Aufmerksamkeit

8.5.3. Emotionales Abholen / Verständnis

8.5.4. Herausstellen von Absichten und Zielen

8.6. Implizite Sprachmuster

8.6.1. Vage oder allgemeine Nominalisierung

8.6.2. Tilgungen

8.6.3. Unspezifische Referenzindices

8.6.4. Unspezifische Verben

8.6.5. Kausale Verknüpfungen

8.6.6. Gedankenlesen

8.6.7. Präsuppositionen

8.6.8. Eingebettete Aufforderungen / Zitate

8.6.9. Versteckte Fragen

8.6.10. Konversionspostulate

8.6.11. Alltagsweisheiten

8.6.12. Analoges Markieren

8.6.13. Mehrdeutigkeit