Health Benefits of Nature

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Health Benefits of Nature by Mind Map: Health Benefits of Nature

1. Stress erhöht Sensitivität auf Luftverschmutzung und ihre Auswirkungen (Clougherty and Kubzansky, 2009)

2. Definitionen

2.1. Natur

2.1.1. Natur = Natürliche Umgebung mit Naturelementen, wie Bäume, Seen, etc. (Hellbrück und Kals 2012)

2.2. Gesundheit

2.2.1. Gesundheit = Abwesenheit von Erkrankung und physisches, mentales und soziales Wohlbefinden (Hellbrück und Kals 2012)

2.2.2. Messung durch Mortalitäts-, Morbiditäts- und Geburtenrate, durch Lebenserwartung und gesundheitliche Risikofaktoren

3. Praxisbeispiel: ZfP Reichenau (Lorenz Gaissmaier)

3.1. Zahlen und Fakten

3.1.1. Krankenhaus

3.1.1.1. 285 Planbetten vollstationär (Reichenau, Waldshut)

3.1.1.2. 81 tagesklinische Plätze (Konstanz, Reichenau, Waldshut)

3.1.1.3. 2 Substitutionspraxen (Tuttlingen, Reichenau)

3.1.2. Maßregelvollzug

3.1.2.1. 89 Betten

3.1.3. Heimbereich

3.1.3.1. 201 Plätze

3.1.4. Akut-Tagesklinik Reichenau

3.1.4.1. 18 Plätze

3.1.5. Suchtmedizinische Tagesklinik Konstanz

3.1.5.1. 12 Plätze

3.1.6. Mitarbeiter insgesamt

3.1.6.1. ca. 900 (Stand: Mai 2020)

3.1.7. Baufläche

3.1.7.1. ca. 33 Hektar

3.2. Impressionen + Bilder

3.2.1. s. Anhang

3.2.2. Therapeutischer Nutzen und Einfluss auf die Genese (Elea Klink)

3.2.2.1. Standort und Zugangsmöglichkeiten

3.2.2.1.1. Nähe zu Einkaufsmöglichkeit (Lidl)

3.2.2.1.2. Nähe zur "normalen" Zivilisation

3.2.2.2. Orientierungssysteme und Beschilderungen

3.2.2.2.1. Ausschilderung und Wegweiser auf dem Gelände

3.2.2.3. Suizidprävention

3.2.2.3.1. "Gitter" am Fenster und Umzäunungen

3.2.2.4. Therapeutische Umwelt und Umweltangebot

3.2.2.4.1. abwechslungsreiches Gelände (Wald, Wiesen, Teich, Pferdekoppel, "grüne" Stationsgestaltung, etc.)

3.2.2.4.2. Gelände für alle offen, keine Begrenzungen

3.2.2.4.3. Therapietiere auf dem Gelände

3.2.2.4.4. viele große Grünflächen, Gärten, Bäume, entfernt von großen Straßen, etc.

3.2.2.4.5. helle Gebäude, große Fenster

3.2.2.4.6. JAHRESZEITENEINFLUSS

3.2.2.5. Territorien und Sichtschutz

3.2.2.5.1. THERAPEUTISCHER EINFLUSS POSITIV: Schutzraum wird hergestellt ohne Isolation; Pat. fühlt sich nicht beobachtet

3.2.2.5.2. THERAPEUTISCHER EINFLUSS NEGATIV: Abschirmung -> Pat. muss vor anderen "versteckt" sein

3.2.2.6. Persönlicher Eindruck

3.2.2.6.1. - Gelände wirkt sehr OFFEN, HELL, FREUNDLICH - RUHIGE, ANGENEHME Atmosphäre - "einladende" Wirkung - AUSGEGLICHENE Gestaltung des Geländes - Naturräume habe ENTSPANNENDE WIRKUNG

4. Erklärungen des positiven Zusammenhangs von Natur und Gesundheit (Andrea Zultner)

4.1. Luftqualität

4.1.1. Folgen schlechter Luftqualität

4.1.1.1. physische Krankheiten (Shiga, 2004)

4.1.1.1.1. Herzkreislauferkrankungen

4.1.1.1.2. Atemwegserkrankungen

4.1.1.2. verringerte kognitive Leistung (Chen & Schwartz, 2008)

4.1.1.3. Erleben emotionaler Probleme während Smog (Hsien-Jin & Ling, 2008)

4.1.1.3.1. Depression

4.1.1.3.2. Energielosigkeit

4.1.1.3.3. Motivationslosigkeit

4.1.1.3.4. Angst

4.1.1.3.5. Schlafprobleme

4.1.1.3.6. Gereiztheit

4.1.2. Wahrnehmung von Luftverschmutzung wichtiger als "chemische" Werte (Claeson et al., 2013)

4.1.2.1. Wahrnehmung der Luftverschmutzung moderiert die affektiven Reaktionen auf Luftverschmutzung

4.1.2.2. Wahrnehmung von Smog in Zusammenhang mit Erleben von negativen Emotionen im Alltag (Wei X. et al., 2020)

4.1.2.2.1. negative Emotionen umfassen: Angst, Depressionen, Ärger, Unwohlsein

4.1.2.2.2. Stresserleben als positiver Mediator

4.1.2.3. Geruch nach Luftverschmutzung als Auslöser für ... (Kirk-Smith et al., 1983; Knasko, 1995; Ludvigson & Rottman, 1989; Schiffman & Williams, 2005; Sucker et al., 2008)

4.1.2.3.1. Ärger

4.1.2.3.2. Sorge/Angst

4.1.2.3.3. Nervosität

4.1.2.3.4. Aggressivität

4.1.2.3.5. Depressionen

4.1.2.3.6. Ekel

4.1.2.4. schlechtere Sicht als Folge von Smog erhöht Angst (Kim et al., 2013)

4.1.2.5. Wahrnehmung von Luftverschmutzung in Zusammenhang mit psychologischem Stress (Krupat, 1985; Lazarus and Cohen, 1977)

4.1.2.5.1. Schlechter Luftqualität ausgesetzt sein gilt als Stressor

4.2. physische Aktivität

4.2.1. keine eindeutigen Daten bzgl. der Förderung von physischer Aktivität durch Grünflächen

4.2.1.1. Ergebnisse mit positiven Zusammenhang

4.2.1.1.1. Menschen neigen zu physischer Aktivität in ästhetischer Umgebung (Giles-Corti B, & Donovan RJ, 2002)

4.2.1.1.2. physische Aktivität höher in grüneren Wohngegenden (Richardson A. et al., 2013)

4.2.1.2. Ergebnisse mit negativem Zusammenhang

4.2.1.2.1. kleiner bis kein Zusammenhang von Menge an Grünflächen und physischer Aktivität (Maas, 2008)

4.2.2. Auswirkungen von physischer Aktivität in der Natur auf Blutdruck, Stimmung und Selbstbewusstsein (Pretty J. et al., 2005)

4.2.2.1. physische Aktivität in ansprechender Umgebung (städtisch und ländlich) hat positivere Effekte als nur physische Aktivität

4.2.2.2. nicht ansprechender Umgebung (städtisch und ländlich reduzierte positive Effekte von physischer Aktivität auf Selbstbewusstsein

4.3. sozialer Zusammenhalt

4.3.1. die Menge an Grünflächen in einer Wohngegend zeigt einen positiven Zusammenhang mit ... (Maas J. et al., 2009)

4.3.1.1. dem generellen Gesundheitszustand

4.3.1.2. geringeren Einsamkeitsgefühlen

4.3.1.3. wahrgenommener sozialer Unterstützung

4.3.2. =Mediator für Zusammenhang von Quantität und Qualität eines grünen Straßenbilds und... (de Vries S. et al., 2013)

4.3.2.1. wahrgenommener genereller Gesundheit

4.3.2.2. akuten Gesundheitsbeschwerden

4.3.2.3. mentaler Gesundheit

4.4. Stressreduktion

4.4.1. signifikanter Zusammenhang von ... (Thompson C., 2011)

4.4.1.1. berichtetem Stress

4.4.1.2. täglichen Cortisolproben

4.4.1.3. Menge von Grünflächen im Lebensumfeld

4.4.2. Menge an Grünflächen in der Nähe des Wohnortes senken die Auswirkungen von stressigen Lebensereignissen auf das Wohlbefinden von...

4.4.2.1. Kindern (Wells N. & Evans G., 2003)

4.4.2.2. Erwachsenen (van den Berg et al., 2010)

4.4.3. große Mengen an Grünflächen in der Wohngegend stehen im Zusammenhang mit geringerem Stresslevel (Beyer K. et al., 2014)

4.4.4. höhere Anzahl an Besuchen von öffentlichen Grünflächen in Städten sind korreliert mit weniger stress-induzierten Krankheiten (Grahn P. & Stigsdotter A,, 2003)

5. Auswirkungen von Natur auf die Gesundheit

5.1. Landschaft und Gesundheit (Rathmann und Brumann 2017) (Abraham et al. 2010)

5.1.1. Therapeutische Landschaften = Landschaft soll zur physischen, emotionalen und mentalen Gesundheit beitragen

5.1.1.1. Auswirkungen

5.1.1.1.1. Körperliche Aktivität

5.1.1.1.2. Generieren von positiven Emotionen

5.1.1.1.3. Soziale Interaktion & Unterstützung

5.1.1.1.4. Stress Reduktion

5.1.1.1.5. Wald mit Auswirkungen auf Psychoneuroimmunologie

5.1.1.2. Einflüsse von Landschaft auf Erholung

5.1.1.2.1. Being away/ Distanz zum Alltag

5.1.1.2.2. Aufmerksamkeitsfokus auf Naturelemente

5.1.1.2.3. Entdeckung von Neuem

5.1.1.2.4. Integration von verschiedenen Bedürfnisse (z.b. Bewegung und soziale Interaktion)

5.1.1.3. Rahmenbedingungen für positive Effekte durch Landschaft

5.1.1.3.1. Leichter Zugang und Verfügbarkeit

5.1.1.3.2. Angenehm für Sinnesorgane (visuell, olfaktorisch, haptisch,..)

5.1.1.3.3. Sicherheitsgefühl (Beleuchtung, kein Verkehr, etc.)

5.1.1.3.4. Fußgängerfreundlich

5.1.1.3.5. Raum für Gemeinschaft

5.2. Attention Restoration Theory/ Theorie der Aufmerksamkeitswiederherstellung (Abraham et al. 2010)

5.2.1. Bessere Konzentrationsfähigkeit und Erholung nach Aufenthalt in der Natur

5.3. Genese nach Medizinischer Behandlung und Verbesserung von Gesundheitszuständen

5.3.1. Kürzerer Krankenhausaufenthalt und weniger Schmerzmittel nach Gallenblasen OP, wenn die Patienten Pflanzen im Zimmer und/oder eine Aussicht in einer netürliche Umgebung hatten (Hellbrück und Kals 2012)

5.3.2. Parkspaziergänge oder das Leben in ländlichen Regionen führen zu verringertem Risiko für Depression, Stress und Angst (Naturpsychologie, Natur u. Psyche 2020)

5.4. Kritik (Rathmann und Brumann 2017)

5.4.1. Effekte von Natur(therapien) schwer nachweisbar, da sich viele Effekte überlagern können

6. evidence based design (Patrick Schroeder)

6.1. Erschließung und Orientierung

6.1.1. Lage der Einrichtung

6.1.1.1. Einfluss auf die Verfügbarkeit von Suizidmethoden

6.1.1.1.1. Abstand zu vielbefahrenen Straßen

6.1.1.1.2. Abstand zu Bahnstrecken

6.1.1.1.3. Abstand zu Hochhäusern

6.1.1.1.4. Abstand zu Brücken

6.1.1.1.5. Abstand zu anderen potenziellen Suizidhotspots

6.1.1.1.6. Sicherung durch Sichtschutz

6.1.1.1.7. Sicherung durch Zugangsrestriktion

6.1.2. Zugangssituation

6.1.2.1. Eingangssituation kann für den Patienten Einfluss auf die Gewilltheit zur Therapie begünstigen

6.1.2.1.1. Gute Auffindbarkeit des Eingangs

6.1.2.1.2. Ausleuchtung

6.1.2.1.3. freundliche Räumlichkeiten

6.1.2.1.4. einfache Orientierungsmöglichkeiten

6.1.3. Anordnung der Funktionsbereiche

6.1.3.1. kurze effiziente Wege

6.1.3.2. Suizidprävention

6.1.3.2.1. Entweichungsmöglichkeiten müssen vermieden werden

6.1.3.2.2. Ungestörtheit der Patienten muss gering gehalten werden

6.1.4. Flurgestaltung

6.1.4.1. DIN 13411

6.1.4.1.1. Mindestbreite von 2,25m

6.1.4.1.2. Handläufe mit Rammschutzfunktion

6.1.4.1.3. Stabile und widerstandsfähige Wandoberfläche mit Desinfektionsmittelbeständigkeit bis zu einer Höhe von 90cm

6.1.4.1.4. Nicht-institutionelle ansprechende Gestaltung der Flure

6.1.5. Unterstützung bei der Orientierung

6.1.5.1. Aktivierung des Wohlbefindens

6.1.5.2. Schonung personeller Ressourcen

6.1.5.3. Wiedererkennbare Referenzpunkte

6.1.5.3.1. Farblich hervorgehobeneBereiche

6.1.5.3.2. Besondere Objekte

6.1.5.3.3. Strukturierung der kognitiven Karte im Kopf

6.1.5.3.4. Bezugspunkte im Außenraum

6.1.5.3.5. Bickbeziehungen im Außenraum für zeitliche Orientierung

6.1.6. Orientierungssysteme

6.1.6.1. Einheitliche Beschilderungsgestaltung

6.1.6.2. Gestaltung, sodass Menschen mit kognitiven, sensorischen oder mobilitätsmindernden Einschränkungen sich selbstständig zurecht finden

6.1.6.3. kurz und übersichtliche Beschilderung

6.1.7. Suizidprävention

6.1.7.1. Kliniksuizide mit Sturz in die Tiefe liegt bei 17%

6.1.7.2. Vermeidung von Treppenaugen

6.1.7.3. Absturzhöhe beschränken

6.1.7.4. Bereiche absichern

6.1.7.4.1. Balkone

6.1.7.4.2. Fenster

6.1.7.4.3. Emporen

6.1.7.5. Stangulationspunkte vermindern

6.1.7.5.1. Erschwerung von Befestigung von Stangulationsgurten

6.2. Geschlossene Bereiche

6.2.1. Zu- und Ausgänge ermöglichen

6.2.2. Sichere Schließung von Bereichen ermöglichen

6.2.3. Bewegungsfreiheit

6.2.4. Kontrollmöglichkeiten

6.3. Gestaltung und Ausstattung

6.3.1. Übersichtlichkeit

6.3.1.1. Sichtkontrolle der Räume

6.3.1.2. Sichkontrolle von Patienten

6.3.2. Raumdimensionierung

6.3.2.1. Große helle Räume

6.3.2.1.1. künstliche Illumination

6.3.2.1.2. Viel Tageslicht

6.3.2.2. Beengungsgefühle vermeiden

6.3.2.3. Freizeiträume

6.3.3. Flexibilität von Stationen

6.3.3.1. Teilbare Räume

6.3.3.2. Zuschaltbare Raumgruppen

6.3.3.3. Zusammenschaltbarkeit von Stationen

6.3.4. Krankenhausatmosphäre vermeiden

6.3.5. Vermeidung von Umweltstress

6.3.5.1. Lärmvermeidung

6.3.5.2. Geruchsvermeidung

6.3.5.2.1. Frischluftzufuhr

6.3.5.3. Schadstoffvermeidung

6.3.5.4. Umweltstress wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden aus (Ulrich, R.S. (1991))

6.3.6. Regulierbarkeit durch Patienten

6.3.6.1. Raumtemperatur

6.3.6.2. Sonnenschutz

6.3.6.3. Beleuchtung

6.3.7. Betrachtung von Natur

6.3.7.1. Aussicht auf Baumgruppen

6.3.7.1.1. Wirkt positiv auf Genesungsprozess (Ulrich, R.S. (1991))

6.3.7.2. Gartensicht

6.3.7.3. Zimmerpflanzen

6.3.8. Qualität der Ausstattung

6.3.8.1. Hochwertigkeit unterstreicht Wertschätzung der Patienten

6.3.8.2. Weniger Vandalismusschäden durch qualitative Ausstattung

6.3.9. Angebote und Attraktivität

6.3.9.1. Gestalltung der Aufenthaltsbereiche

6.3.9.1.1. Abwechslungsreich

6.3.9.1.2. Zeitgemäß

6.3.9.1.3. Stationsübergreifende Gemeinschaftsbereiche

6.3.10. Patientenzimmer

6.3.10.1. Abgrenzung von Territorien

6.3.10.1.1. Gewaltbereitschaft und Aggressionen vermeiden

6.3.10.2. Individuelle Gestaltung ermöglichen

6.4. Stützpunkt und Akutbereich

6.4.1. Sützpunkte sollen Zentrum der Station bilden

6.4.1.1. Bessere Übersicht aller Räume und Flure

6.4.1.2. Kurze Wege für das Personal

6.4.1.3. Können auch als Referenzpunkte oder Orientierungspunkte dienen

6.4.1.4. Große Räume für optimale Arbeitsbedingungen für Wohlbefinden und Produktivität des Personals

6.5. Nassräume

6.5.1. Vermeidung von Strangulationsmöglichkeiten

6.5.2. Scharfe Gegenstände vermeiden

6.5.3. Waschbeckenverschlüsse sind nicht zulässig

6.5.3.1. Möglichkeiten des Ertrinkens ausschließen

6.5.4. Pflegegerechte Ausstattung

6.5.4.1. DIN gerecht

6.5.4.1.1. DIN 18040-1

6.5.4.1.2. DIN 18040-2

6.5.5. Barrierefreiheit

6.6. Geschützte Freibereiche

6.6.1. Direkte Anbindung der Behandlungsbereiche an geschütze Gärten

6.6.2. Entweichungsmöglichkeiten vermeiden

6.6.3. Verbrühschutz, max. 45 Grad

6.6.4. Blickschutz für Patienten für Privatsphäre

6.6.4.1. Tischtennisplatten

6.6.5. Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

6.6.5.1. Sport- und Spielangebote

6.6.5.1.1. Basketballkörbe

6.6.5.1.2. Volleyballfelder

6.6.5.2. Ausreichnde Aschenbecher

6.6.5.2.1. Zigarettenkonsum in psychiatrischen Einrichtungen oft erheblich

6.6.5.3. Grillplätze

6.6.5.4. Therapeutische Nutzung der Gärten von Vorteil

6.6.6. Vermeidung von Suizidmöglichkeiten

6.6.7. Überschaubarkeit des Freibereichs

6.6.8. Attraktive Gestaltung

6.6.8.1. Natur erlebbar machen

6.6.8.2. Vielfältige Pflanzungen

6.6.8.3. Gepflegtes Erscheinungsbild

6.6.9. Unterbindung von Außenkontakt

6.6.9.1. Drogenschmuggel unterbinden

6.7. Fenster und Fassade

6.7.1. Prävention von Entweichungen und Sprungsuiziden

6.7.1.1. Fenstersicherungen

6.7.1.2. Aufenthaltskontrolle

6.7.1.3. Einbringen einer Querstange in die Fensterlaibung (Mohl et al., 2011)

6.7.2. Prävention von Strangulation und Selbstverletzung

6.7.2.1. Bruchsicheres Glas

6.7.2.2. Scharfe Kanten vermeiden

6.7.2.3. Konische Griffe

6.7.3. Fensteröffnungsmaß max. 12 cm

6.7.3.1. DIN EN 1627

6.7.4. Ausreichend Frischluftzufuhr und Lüftung

6.7.4.1. Hygiene

6.7.4.2. Gebäudeschutz

6.7.4.2.1. Schimmelbildung

6.7.4.3. Unterstützung durch mechanische Lüftung

6.7.4.4. personalunabhängige Lüftungsmöglichkeit

6.7.5. Stigmatisierung

6.7.5.1. Bruchsicheres Glas statt Fenstergitter

6.7.6. Naturansicht ermöglichen

6.7.7. Pendelschutz

6.8. Türen

6.8.1. DIN 18040

6.8.1.1. Breite 90cm

6.8.1.2. 2,05m Mindesthöhe

6.8.1.3. Höhe der Türgriffe 85cm

6.8.1.4. Bettengängige Türbreite 1,25m

6.8.1.5. Schiebetüren vermeiden (Rettungswege)

6.8.1.6. Pendel- und Drehtüren im Pflege- und Behandlungsbereich unzulässig

6.8.1.7. Automatische Schiebetüren für Ausgänge ins Freie vorteilhaft

6.8.2. Stabile Konstruktionen

6.8.3. Vermeidung von Strangulationsmöglichkeiten

6.8.4. Verbarrikadierbarkeit von Türen vermeiden

6.8.5. Elektronisch geregelte Türen von Vorteil

6.8.5.1. Zu-und Ausgangskontrolle

6.8.6. Schallschutz

6.8.6.1. DIN 4109

6.8.6.1.1. Schalldämmmaß von 32 dB

6.9. Wand/ Boden/ Decke

6.9.1. Gestaltung

6.9.1.1. Vermeidung einer sterilen Krankenhausatmosphäre

6.9.1.2. Schaffung einer abwechslungsreichen Umwelt

6.9.1.2.1. Zonen mit hoher und geringer Reizdichte

6.9.1.3. Nutzung von Farbe zur Zonierung oder Gliederunglanger Flure

6.9.1.4. Schaffung von Aufmerksamkeitspunkten zur Orientierung

6.9.1.5. Farbkonzept der Raumausstattung

6.9.2. Cool down Pink

6.9.2.1. Schauss, A. G. (1979), Späth, D. (2010)

6.9.2.1.1. Blutdrucksendende Wirkung

6.9.2.1.2. Reduktion von Aggressivem Verhalten

6.9.3. Kontrastreiche Gestaltung

6.9.3.1. Leichtere Wahrnehmung

6.9.3.2. Bessere Auffindbarkeit

6.9.4. Rumakustik

6.9.4.1. Schallabsorbierende Maßnahmen

6.9.4.1.1. Stressreduktion

6.9.4.2. Trittschallmaßnahmen

6.9.4.3. Akustikelemente

6.9.5. Hygiene

6.9.5.1. leicht reinigbare Oberflächen

6.9.5.2. Desinfektionsschutz

6.9.6. Bodenrutschfestigkeit

6.9.7. Suizidprävention

6.9.7.1. Zugang zu Unterkonstruktionen vermeiden

6.10. Technische Gebäudeausrüstung

6.10.1. Aufzugsanlagen zum Krankentransport

6.10.2. Wärmeversorgung

6.10.3. Brandschutz

6.10.4. Katastrophenschutz

6.10.4.1. Panikverschlüsse

6.10.5. Raumlufttechnik

6.10.6. Visuelle, akustische und sensorische Überwachung

6.10.6.1. In NRW ist Videoüberwachung in psychiatrischen Kliniken untersagt

6.10.7. Zugangskontrollen un Türschließsysteme

6.10.8. Patientennotruf

6.10.8.1. Nassräume

6.10.8.2. Patientenzimmer

6.10.9. Ersatzstromversorgung

6.10.10. Beleuchtung

6.10.10.1. atmosphärische Beleuchtung

6.10.10.2. Sicherheitsbeleuchtung

6.10.10.3. Funktionale Beleuchtung

6.10.11. Wasserversorgung und Absperrhähne

6.10.11.1. Max. 45 Grad Celsius

6.10.11.2. Hähne nicht hoch über dem Boden

6.10.11.2.1. Strangulierungsmöglichkeit